Anwendung und Perspektiven von Emulgatormonomeren für Pestizide
Wie allgemein bekannt, finden Emulgatoren breite Anwendung, auch im Bereich der Pflanzenschutzmittel. Heute möchte Ihnen der Redakteur die Anwendung und die Perspektiven von Emulgatoren im Bereich der Pflanzenschutzmittel näherbringen:
Emulgatoren sind ein wesentlicher Bestandteil von Pestizidemulsionen. Ihre Hauptfunktion besteht darin, der Emulsion die notwendige Oberflächenaktivität zu verleihen, sodass diese sich gleichmäßig in Wasser mit kleinsten Öltröpfchen dispergieren lässt und eine relativ stabile Emulsion bildet. Die zur Emulsionsherstellung verwendeten Emulgatoren sind hauptsächlich Mischungen aus nichtionischen und anionischen Emulgatoren. Die Auswahl der Emulgatoren erfolgt in der Regel anhand ihrer emulgierenden Eigenschaften und ihrer Wirkung auf die Pestizidformulierung. Häufig verwendete Emulgatoren sind: Fettalkoholpolyoxyethylenether, Styrolphenolpolyoxyethylenether, Alkylphenolpolyoxyethylenethersulfosuccinat, Nonylphenolpolyoxyethylenether, Rizinusölpolyoxyethylenether, Fettsäurepolyoxyethylenester und Alkylarylsulfonat. Diese Emulgatoren weisen allesamt gute emulgierende Eigenschaften auf, und die daraus hergestellten Lösungen sind relativ stabil.
Die Qualität von Pflanzenschutzmittelformulierungen und -zubereitungen ist entscheidend für deren Wert und Wirkung. Zahlreiche Feldversuche der letzten Jahrzehnte haben gezeigt, dass durch die Zugabe geeigneter Emulgatoren Benetzung, Verteilung, Dispersion, Retention und Permeabilität deutlich verbessert werden können. Dadurch wird die Abdrift der Spritzbrühe durch Wind reduziert und Schäden an benachbarten empfindlichen Kulturpflanzen verhindert oder gemildert. Dies fördert die Ausbreitung und Haftung der Lösung auf der Blattoberfläche, verringert den Abbau der Wirkstoffe in Pflanzenschutzmittelpräparaten durch UV-Licht und verbessert so die biologische Aktivität. Gleichzeitig wird die Menge der benötigten Wirkstoffe in Pflanzenschutzmitteln deutlich reduziert, was Kosten senkt und die Umwelt schont. Darüber hinaus kann durch die Wahl geeigneter Emulgatoren die Resistenzentwicklung verzögert und die Lebensdauer von Pflanzenschutzmitteln verlängert werden, wodurch deren Wirksamkeit optimiert wird.
Gängige Emulgatormonomere für Pestizide sind beispielsweise folgende:
300 # (Pestizidemulgator 300 #): Chemische Bezeichnung und Zusammensetzung: Dibenzyldiphenylpolyoxyethylenether, nichtionischer Emulgator. Wird mit anderen Emulgatoren zu einem gemischten Kunststoffemulgator gemischt. Wird für verschiedene Organochlor- und Organophosphor-Insektizide und -Herbizide verwendet.
500 # (Pestizidemulgator 500 #): Wird häufig in Kombination mit nichtionischen Tensiden wie Nongjiu 300 #, 700 # usw. verwendet und dient als Emulgator für die meisten organischen Phosphor-Insektizide, Herbizide und Fungizide, wie z. B. Blending 1605, Suhua 203, Dichlorvos, Phoxim, Parathion, Bockshornklee, Motten, Methylparathion usw.
600 # (Pestizidemulgator 600 #): Ein gemischter Emulgator, der durch Compoundierung von Styrol-basiertem Phenylpolyoxyethylenether mit Nongjiu 500 # und 700 # hergestellt wird, kann die Menge des verwendeten Emulgators und die Pestizidkosten erheblich reduzieren.
700 # (Pestizidemulgator 700 #): Alkylphenol-Formaldehydharz-Polyoxyethylenether, nichtionischer Emulgator und Netzmittel, geeignet für organische Chlor- und organische Phosphorpestizide als Emulgierleistungsregler und ist ein spezifisches Monomer für Herbizidemulgatoren.
Die oben genannten Emulgatormonomere spielen eine wichtige Rolle bei der Formulierung von Pestiziden, indem sie die Oberflächenspannung reduzieren und so eine gleichmäßige Verteilung der Wirkstoffe der Pestizide in Wasser oder Öl ermöglichen. Dadurch wird die Nutzung und Wirksamkeit der Pestizide verbessert.












